Schallschutzmaßnahmen

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Aus dem Bebauungsplan geht hervor, dass einige Gebäude bzw. Gebäudeteile im Süden des Pergolenviertels besondere Schallschutzmaßnahmen benötigen. Dabei geht meines Erachtens der Leitgedanke des Innenhofs teilweise verloren, dort die Wohnräume und Terrassen anzusiedeln. Denn dort wo Schallschutzmaßnahmen nötig sind, müssen die Schlafräume an der vom Schall abgewandten Seite, also zum Innenhof hin, gebaut werden. Wäre es nicht besser, an der Saarlandstraße eine ca. 500 m lange Schallschutzmauer zu errichten, die den Verkehrslärm und die Veranstaltungsmusik aus dem Stadtpark auffangen kann? Ich denke, wenn die Stadt in der Nähe von großen Veranstaltungsflächen Wohngebiete ausschreibt, sind nicht die neuen Eigentümer für Schallschutzmaßnahmen verantwortlich – sondern die Stadt muss tätig werden.

Ein Kommentar

  1. Um von hinten anzufangen: Es ist tatsächlich so, dass ein Bauherr den baulichen Schallschutz seines Gebäudes auf den vorhandenen Außenlärm abstimmen muss. Bei Planungen in einem lauten Umfeld gibt der Bebauungsplan Lärmklauseln vor, nach denen es möglich ist, trotz der Vorbelastung Wohnungen zu bauen. Lärmschutzwände werden im Rahmen der lärmtechnischen Betrachtungen zum Bebauungsplan geprüft, im vorliegenden Fall wird nur an der Güterbahnstrecke eine Lärmschutzwand errichtet.

    Die persönlichen Vorlieben eines Mieters oder Eigentümers bei seiner Wohnungsnutzung (zu welcher Seite schlafe ich, Fenster auf oder zu…) sind davon natürlich nicht betroffen. Wer also nach 23.00 Uhr ins Bett geht, ist von der Freilichtbühne nicht beeinträchtigt.

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